Hollesse hält die Klasse!

Mit einem 4,5:3,5-Sieg im letzten Saisonspiel hat die erste Mannschaft gegen Marburg 2 den Klassenerhalt in der Landesklasse West gesichert.

Nachdem es zunächst eher schlechter aussah - Udo Breuer, Markus Ranzinger und Bernhard Scherber verloren ihre Partien - drehte sich die Begegnung anschließend in die andere Richtung. Ersatzmann Eike Brückner konnte ebenso wie Rudi Schäferbarthold und Christoph Diefenbach gewinnen, Gerd Fischer holte ein Remis. Beim Stand von 3,5:3,5 hätte für den Klassenerhalt theoretisch schon ein Remis gerreicht, am ersten Brett wandelte Daniel Steblin jedoch nach langem Kampf seinen leichten Vorteil in einen Sieg um.

Somit beendet die Erste wie auch in den meisten vergangenen Spielzeiten mit acht Mannschaftspunkten auf dem sechsten Rang und ist damit auch im nächsten Jahr wieder überregional vertreten.

Positiv hervorzuheben ist nach dieser Saison neben dem Klassenerhalt vor allem die Integration von Nachwuchstalent Florian Stuhlmann, der in vier Partien zweieinhalb Punkte als Ersatzspieler holte und damit höchst wahrscheinlich in der kommenden Saison fest in der ersten Mannschaft vertreten ist.

Rudi Schäferbarthold gewinnt das Schnellschachturnier

Beim vereinsinternen Schnellschachturnier am vergangenen Samstag konnte Rudi Schäferbarthold den Sieg erringen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Sebastian Wagner und Felix Stuhlmann.

Erste Mannschaft überrascht mit einem Unentschieden beim Tabellenführer

Der achte Spieltag der Landesklasse West hatte Überraschendes zu bieten. Beim bisherigen Tabellenführer aus Biebertal holte die Mannschaft mit einer sehr guten Leistung einen Punkt und hat damit gute Chancen auf den Klassenerhalt.

In einer spannenden Begegnung wechselten sich Licht und Schatten ab. Während es am Anfang gut aussah, da sich mehrere Partien zu Gunsten der Hollesser entwickelten - Ersatzmann Sebastian Wagner konnte gewinnen, Daniel Steblin verlor am Spitzenbrett -, drohte alles in die andere Richtung zu kippen. Nach Niederlagen von Udo Breuer und Gerd Fischer musste Markus Ranzinger einem Remis durch Dauerschach einwilligen. Somit stand es 3,5:1,5. Anschließend lief es jedoch wieder besser. Nachdem sich Florian Stuhlmann auf Remis einigte, konnten Bernhard Scherber und Rudi Schäferbarthold schließlich die zwei notwendigen Punkte zum 4:4 Endstand einfahren.

Vor dem letzten Spieltag in zwei Wochen steht die Erste jetzt mit sechs Punkten auf dem siebten Platz. Da nur zwei Mannschaften absteigen werden und Niederbrechen bereits abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt, müssten sowohl Limburg als auch Stadtallendorf punkten, während die Erste selbst verliert. Stadtallendorf wird es gegen den neuen Tabellenführer Erbach jedoch alles andere als leicht haben. Es bleibt also auch am letzten Spieltag noch spannend.

Zweite Mannschaft ist Dritter

In einer insgesamt einseitigen Begegnung im letzten Saisonspiel der Bezirksliga gegen Limburg 2 gewann die zweite Mannschaft mit 5,5:2,5. Sehr schnell ging man durch Siege von Bert Jung, Klaus Preßler, Nikolaus Schell und Alexander Schütz sowie Remis von Johann Wachtel und Sebastian Wagner mit 5:1 in Führung. Einzig Philipp Schumacher verlor seine Partie, Aloys Müller dagegen kämpfte bis zum Schluss um den Sieg, musste jedoch kurz vor dem Zeitlimit das Remis annehmen.

Mit dem Sieg beendete die zweite Mannschaft die Saison als dritter.

Vierte Mannschaft mit Unentschieden im letzten Spiel

Ebenfalls gegen Limburg spielte die Vierte in der Kreisliga und erreichte mit einem 2:2-Unentschieden einen Mannschaftspunkt. Die Punkte holten Felix Schumacher und Michelle Weber, Tim Fachinger und Cedric Hilfrich verloren.

Niederlage für die erste Mannschaft

Gegen den haushohen Favoriten aus Erbach (Rheingau) konnte die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag nichts entgegensetzen und unterlag mit 2,5:5,5. Die hollesser Punkte fuhren Markus Ranzinger mit einem Sieg und Christoph Diefenbach, Rudi Schäferbarthold sowie Bernhard Scherber mit Remis ein.

Trotz der Niederlage steht man weiter auf dem sechsten Platz, jedoch wird die Luft nach unten dünner. Das nächste Spiel beim Tabellenführer Biebertal am 21.4. macht da nicht all zu große Hoffnungen, daher muss im letzten Saisonspiel gegen Marburg mindestens ein Punkt erzielt werden, um eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Punkteteilung bei der zweiten und dritten Mannschaft - vierte verliert

Am Samstag spielten gleich drei Mannschaften auf einmal, da die Spiele der zweiten und vierten verlegt wurden. Gegen Spitzenreiter Langendernbach konnte die Zweite ein 4:4 erkämpfen. Für die Punkte sorgten Oliver Hallmann, Johann Wachtel und Klaus Preßler mit Siegen sowie Frank Haubrich und Felix Stuhlmann mit Remis. Damit steht man wieder auf dem dritten Platz der Bezirksliga und hat am kommenden Samstag gegen Limburg die Chance, diesen zu verteidigen.

Die Dritte erzielte am letzten Spieltag der Bezirksklasse-Saison ebenfalls ein Unentschieden in Niederneisen. Die Punkte holten Sebastian Wagner, Alexander Bindewald (jeweils remis), Julia Wagner und Ersatzspielerin Heike Breuer (jeweils Siege).

Die Jugendmannschaft in der Kreisliga hatte kein Glück und unterlag in Niederneisen mit 0,5:3,5. Den halben Punkt konnte sich Felix Schumacher erkämpfen.

Punkteteilung in Diez

Am 9. Spieltag der Bezirksliga holte die zweite Mannschaft beim 4:4 einen Mannschaftspunkt in Diez. Bereits nach einer halben Stunde konnte Ersatzmann Philipp Schumacher seinen Gegner bezwingen. Kurze Zeit später konnte auch Klaus Preßler einen Sieg einfahren, an Brett eins einigte sich Oliver Hallmann auf ein Remis, Johann Wachtel verlor. Während Ersatzspieler Felix Stuhlmann im weiteren Verlauf gewinnen konnte, gestalteten sich die Partien an den vorderen Brettern etwas schwieriger. Aloys Müller konnte seine Partie noch zu einem Remis abwickeln, Werner Stuhlmann und Bert Jung mussten sich jedoch mit einer Niederlage abfinden.

In der Tabelle findet sich die Zweite aktuell auf dem vierten Platz punktgleich mit dem dritten wieder, hat jedoch noch ein Nachholspiel am kommenden Samstag gegen Langendernbach. Somit bleibt der dritte Platz noch ein realistisches Ziel.

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